Okt 24 2010

Ritzeljäger 2.0 – fertig!

Slotraver

Das soll er sein… mein Ritzeljäger 2.0!

Besser (bzw.: schneller) werde ich ihn wohl nicht hinbekommen. Und ein Test steht auch noch aus. Mal schauen… der Ritzeljäger HK-Pretzel-Bug sollte möglichst schon schneller sein als meine T2-Corvette. Die läuft nämlich ziemlich schnell und gut.

Hier nun meine Tuning-Maßnahmen:

  • Der Ritzeljäger basiert auf einem Johnny Lightning T500-Chassis. Ich habe nur unwesentlich dran rumgebastelt.
  • Den Anker habe ich ausgewuchtet…

    Er hat einen Widerstand von 17,5 Ohm. Warum ich nicht den Anker mit 15,8 Ohm genommen habe, weiß ich nicht mehr…
    Das Chassis habe ich mit dem “RTHO Kocher” (auf dem letzten Foto unten links) tatsächlich vorsorglich gekocht, falls das Chassis verzogen sein sollte.
  • Die Magneten mit dem BRP  Magnet Matcher (MM) ausgesucht. Der Magnet Matcher – bzw. das Voltmeter – zeigte einen Wert von 6,8 (Volt) an – gemessen am Abstandhalter des MM.
  • Alle Löcher, in denen Achsen laufen, wurden minimal mit einer Reibale vergrößert.
  • Die Ankerplatte habe ich von überflüssigen Teilen befreit undüber dem Anker ein paar Luftlöcher gebohrt.
  • Als Getriebe habe ich die gefrästen Tuning-Ritzel aus USA (hatte Uwe Scalerace mal im Programm) verbastelt. Die sind eigentlich für das Aurora NOS-Chassis gedacht (und haben auch die selbe Anzahl an Zähnen), passen aber auch auf das JL T500.
  • Die Achsen stammen von einem alten AFX Magnatraction (MT) Chassis.
  • Die Vorderachse habe ich komplett übernommen – leider sind es keine “Einzelräder”.
  • Die Hinterachse habe ich komplett mit MT-Kronenrad eingebaut. Dieses Kronenrad hat 15 Zähne. Genau wie das original-JL-Kronenrad.
  • Auf der Hinterachse sitzen Vincent-Corvette-Felgen (Größe E).
  • Der entscheidende Unterschied zwischen einem Aurora NOS T-Jet und einem JL T500 ist das “Antriebszahnrad unten”.  Also das Zahnrad, das letztlich das Kronenrad antreibt: Ein NOS T-Jet hat dort ein Zahnrad mit neun Zähnen – beim JL-Pendant ist dort ein Zahnrad mit 14 Zähnen eingebaut!
  • Zum Schluss noch alles an den entscheidenden Stellen gut ölen:
    • Ankerwelle oben in der Ankerplatte und unten in der Chassisaufnahme (Vorsicht! Nicht die Kohlen verölen!).
    • Antriebszahnradwelle oben in der Ankerplatte und unten in der Chassisaufnahme.
    • Zwischenzahnrad auf der Ankerplatte.
    • Die Hinterachslöcher.

Jetzt bin ich super gespannt, ob der Jäger seine Aufgabe bewältigen wird!


Mrz 18 2010

Projekt 3 – HK Brezel Hotrod

Slotraver

Der hier vorgestellte Deckel stammt aus der HK-Werkstatt. Einfach, witzig und gut! Möglicherweise ist dies genau der richtige Ritzeljäger für die Hotrod-Klasse: Wenig hecklastig… durch das geöffnete Dach ist der Schwerpunkt eher niedrig und außerdem sitzt dieser Deckel tief auf dem Chassis (das Chassis wird übrigens an anderer Stelle vorgestellt). Um regelkonform zu sein, fehlt dem kleinen Liebling allerdings noch eine Frontscheibe…

Wie immer: Die Fotogalerie wird fortgeführt.

März 2010: Nun hat der Pretzel-Bug eine Grundlackierung bekommen. Man sieht, dass das Vehikel sooo schnell ist, dass es zu Reibungshitze kommt…


Feb 22 2010

Chassis A – erste Erkenntnisse

Slotraver

So – jetzt gibt es erste handfeste Erkenntnisse:

Für die Schnelligkeit eines Flachankerchassis sind eindeutig die Magneten verantwortlich! (Jaja… ich weiß: Flachanker-Spezialisten wussten das schon lange)
Wie komme ich zu dieser Erkenntnis? Ich habe einfach mal die Magnete aus meinem Super-T2…

ritzeljagd_t2corvette01_600

… in ein anderes Bastelchassis getan – und siehe da: Schon hatte ich einen weiteren Renner auf der Bahn! Aha!
Mit dem Magnet-Matcher (klickstduhier) habe ich festgestellt, dass die Magnete einen etwas geringeren Wert anzeigten, als die Magnete, die ich in weiteren JL-Chassis gefunden habe. Das hat mich auf die Idee gebracht, auch die Anker zu messen. Die weitere Erkenntnis (keinesfalls empirisch gesichert): Johnny Lightning hat offensichtlich mindestens zwei verschiedene Anker in die Modelle gebaut. Einen mit einem gelblich-bräunlich  schimmernden Kommutator:

jl_tjet_ankerplatte168_600

Der hat einen Widerstandswert von etwa 16,5 Ohm.
Und einem Anker mit einem grünlich schimmernden Kommutator:

jl_tjet_ankerplatte158_600

Diese Anker weisen einen Widerstandswert von etwa 15,8 Ohm auf! Solch ein Anker ist in meinem Super-T2 verbaut…

Also: ein Anker mit 15,8 Ohm und die entsprechenden Magnete scheinen eine gute Grundlage für einen Ritzeljäger zu sein.

Achja – noch etwas: Wer das Geschäft über den großen Teich scheut und lieber so einen Magnet-Matcher selbst basteln will – hier gibt es eine Anleitung dazu -> klickstdu. Bei dem in dem Artikel genannten “Hall Effect Device” handelt es sich um einen “Magnetfeldsensor”. Die gibt es kalibriert und nicht kalibriert.


Feb 20 2010

Chassis A – erste Versuche

Slotraver

Nun habe ich ein erstes Testchassis (Bezeichnung: A) fertig und über die große Jogo-Platte gejagt.

Ergebnis: Das Chassis ist nicht mal so schnell wie mein T2 – der (zugegeben) super läuft. Hmmm…
Das Chassis A habe ich ähnlich bearbeitet wie DerClaus:

  • Johnny Lightning Magnete und Anker in einem NOS Aurora T-Jet.
  • Anker ausgewuchtet,…
  • Chassis-Wanne und Ankerplatte wurden beschnitzt. Dadurch erhoffte ich mir eine Verschiebung des Schwerpunktes nach unten.
  • Zu guter Letzt habe ich eine Model Motoring Alu-Felgen-Hinterachse (schraubbar – gibt es bei Uwe “Scalerace”)…
  • und die original Johnny Lightning Vorderachse – wegen der unabhängig drehenden Felgen – benutzt.

Der Deckel des T2-Modells stammt aus der HK-Werkstatt. Das Chassis habe ich nur minimal bearbeitet: Es sind nur original T1-Achsen eingebaut und T1-Schleifer. Ansonsten wurde das Chassis gereinigt und geölt… und läuft rasendschnell! Ich habe sogar schon überlegt, ob dieses Chassis nicht mein Ritzeljäger werden soll…


Feb 17 2010

Slotravers Werkzeuge

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Für meine Basteleien benutze ich verschiedene Werkzeuge. Da sind beispielsweise die tollen RTHO-Tools, die es zur Zeit (Februar 2010) auch bei Fritz “scalerace.de” zu kaufen gibt. Aber auch einiges Selbstgebasteltes wie beispielsweise eine Unruhwaage. Die benutze ich, um Anker auszuwuchten… ob das wirklich was bringt? Hmmm… ich bilde mir ein, dass es so ist…

Solche Waagen werden eigentlich von Uhrmachern benutzt und sind auch für mehr oder weniger teures Geld zu kaufen. Meine Unruhwaage besteht aus…

  • zwei Klingen eines Teppichschneiders
  • drei Flügelschrauben
  • drei entsprechenden “Einschlagmuttern”
  • einer Kreuzwasserwaage
  • einer MDF-Platte 10 x 15 x 1 cm

Die “h0world.net”-Seite “balancing a pancake motor” beschreibt sehr gut, wie man so eine Unruhwaage selbst basteln kann.


Feb 6 2010

Projekt 2 – Ford Torino

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Das nächste Projekt: der Ford Torino von Autoworld.

Auch hier werden die Fotos unregelmäßig erweitert.


Jan 30 2010

Projekt 1 – Chevy Nova

Slotraver

Moin,

hier kommt mein erstes Projekt: der Chevy Nova! Anhand der Fotos könnt ihr sehen, was ich mir bei diesem Modell gedacht habe:
Die Karosserie liegt serienmäßig viel zu hochbeinig. Außerdem schaut der Kofferraum hinten zu weit über. Als erste Maßnahmen habe ich also die Karosserie hinten gekürzt und insgesamt tiefergelegt. Dazu musste ich die Schraubstutzen kürzen und die (zugegeben: hübschen) Radläufe weiter aufschleifen.
Sobald die Karosserie fertig ist, werde ich mich um das Chassis kümmern.

Die gezeigte Fotogalerie wird unregelmäßig erweitert.